44. Rheinmarathon am 6. Mai 2018

 

 

Auch in diesem Jahr sind wieder Paddler aus dem ganzen Bundesgebiet unserer Ausschreibung im Jahreskalender des Deutschen Kanuverbandes gefolgt. Los ging es am Einsatzpunkt Nachtweide an der Natorampe, vor den Toren der BASF Ludwigshafen und endete, nach dem Zwischenstopp/Kontrollstelle bei den Hammer Kribben, bei Stromkilometer 472,8 in Guntersblum. 41 Kilometer sind zu bewältigen und wer bis 15:00 Uhr das Ziel erreicht hat, bekommt wie jedes Jahr eine Erinnerungsmedaille, die 2018 der Biber schmückt.

 

Weil uns der Wesermarathon in diesem Jahr in die Quere gekommen ist, mussten wir auf die Norddeutschen verzichten und konnten leider nur 158 Teilnehmer verbuchen. Die ersten Teilnehmer waren bereits um 08:30 Uhr auf dem Wasser - kein Wettrennen, nein! Ein gemütliches Paddeln mit Pausen auf dem Wasser und einer Mittagspause auf dem sonnigen Sandstrand bei der Kontrollstelle. Freude, die eine oder den anderen Kameraden/in wieder zu sehen, ein Plausch, Zuwinken und Zurufen - „bis später am Bootshaus!“ Wirklich gemütlich war es aber leider dieses Mal nicht. Auf dem Rhein, trotz herrlichstem Sonnenschein, ein kühler Gegenwind und reger Schiffsverkehr. So ist es auf dem Rhein - mal wild, mal reißend, mal zahm - und das macht den Reiz aus für Viele, wenigstens einmal im Jahr eine Strecke auf dem Rhein gepaddelt zu sein. Auf die rasenden Motorboote und ihre Talente prüfenden Jetski-Fahrer, die den Fluss aufpeitschen und ihn in reinstes Wildwasser verwandeln, hätten wir gut verzichten können. Für Jan Schmitt und Jannis Anderweit. war das allerdings schon eingeplant: Sie waren die Ersten, die in Guntersblum ankamen, passten ihr Gefährt dem unruhigen Rhein an und fuhren mit einem Wildwasser-Zweier.

Nach Ankunft aller Kanuten begrüßte die 1. Vorsitzende Margot Hill alle Gäste und Teilnehmer. Der Sportkreisvorsitzende vom Sportbund Rheinhessen, Gerd Schmitt, ehrte unser Mitglied Dr. Georg Hill mit der Sportehrennadel in Bronze für langjährige Vorstandsarbeit. In seiner Rede erwähnte er u.a., dass es Dr. Georg Hill war, der den „Rhein-Marathon“ vor 44 Jahren ins Leben gerufen hat.

 

Ein gelbblühendes Rosenbäumchen überreichte unsere Bürgermeisterin, Claudia Bläsius-Wirth, nach ihrem Grußwort den WSF-lern als Dankeschön für erfolgreiche Vereinsarbeit. Es soll unser Bootshausgelände und das Bootshaus nach gut überstandener Deichrückverlegung schmücken.

 

Mit Pokalen, Wein-, Saft- und Buchgeschenken wurden weitere Ehrungen vorgenommen durch den Präsidenten des Rheinhessischen Kanuverbandes und Wandersportwartes des WSF, Klaus Anderweit:

die jüngste Teilnehmerin: Lilly Laubenheimer, 14 Jahre, Kanu-AG Oppenheim,

der jüngste Teilnehmer: Nick Schoeßler, 13 Jahre, Kanu-AG Oppenheim,

die älteste Teilnehmerin: Maria Wedel, 75 Jahre, WSF Guntersblum

der ältester Teilnehmer: Reiner Parr, 80 Jahre, WSV Bürgel

 

Teilnehmerstärkste Vereine:

1. Platz:                Kanu-AG Oppenheim       26 Teilnehmer

2. Platz:                MKV Mainz                       21 Teilnehmer

3. Platz:                WSV Bürgel                    18 Teilnehmer

 

Wir Guntersblumer waren mit 21. Teilnehmern dabei.

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Und ganz nebenbei gab es Bratwürste und Steaks vom Grill, kühle Getränke, Kaffee und Kuchen und Margot Hill dankte allen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung.

 

 

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