Rhein-Gepäckfahrt - vom 1. bis 3. Oktober 2016

 

 

Der harte Kern der Guntersblumer Wassersportler war an diesem Wochenende wieder unterwegs. 10 Kanuten, Boote mit Zubehör und Verpflegung.

Unsere Stre>

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Die Anreise wurde bereits am Freitag angetreten. Kurt fährt uns nach Freistett. Quartier wird beim DJK Sasbach/Freistett bezogen - ein altes, aber gemütliches Bootshaus an der Kiesgrube Rheinau/Freistett, die mit dem Rhein verbunden ist und die Schleuse Gambsheim hinter sich lässt. Nach einem deftigen Abendessen in einer Gaststätte wird ein Verdauungsmarsch von 2,8 Kilometern bis zur Unterkunft angetreten, ein Umtrunk in der warmen Küche des Bootshauses genommen und dann ab Marsch in die Schlafsäcke, größtenteils in der Bootshalle zwischen den Booten. In der Nacht regnet es, vorbei mit dem schönen Wetter. Hotte schläft in seinem Zelt. Aufbruch am nächsten Morgen nach dem Frühstück - um 09:00 Uhr sind bereits alle auf dem Wasser. Es geht los. Es ist kühl und sieht nach Regen aus. Regenkleidung ist angesagt. Wir passieren die Kiesgrube, fahren in den Rhein und nach einigen Kilometern setzen wir um in den Rheinseitenkanal und umfahren so die Schleuse in Iffezheim. Der Seitenkanal ist ein malerischer Flusslauf mit mehreren Schnellen, der uns flott wieder in den Rhein bringt. Zwischendurch regnet es immer mal. Und - wir haben Rückenwind. Pausen werden auf dem Wasser gemacht - die Stimmung ist gut. Wir lassen uns treiben und mit Margots Regenschirm kommen wir noch schneller voran.

Zwischen 16 und 17:00 Uhr treffen wir beim KC Karlsruhe Maxau ein. Der liegt in einem idyllischen Seitenarm. Wir kennen uns gut aus, wir sind hier jedes Jahr um diese Zeit. Im benachbarten Restaurant nehmen wir unser Abendessen ein. Danach Umtrunk im Aufenthaltsraum und alle fallen müde in die Schlafsäcke.

Am nächsten Morgen - dasselbe Ritual - gemeinsames Frühstück, packen und ab geht’s in die Boote, wieder in Regenkleidung. Aber an diesem Morgen bekommen wir von den Maxauern Bretzeln mit auf den Weg. Gegen Mittag bricht der Himmel auf und die Sonne entschädigt uns für den verregneten Vortag. Mittag machen wir bei den Phillipsburgern, die leider heute nicht da sind. Dort sind wir schon öfters bei meistens schlechtem Wetter gestrandet und die haben uns immer mit Tee und „Kurzen Getränken“ wieder aufgepäppelt. Heute sieht es nur nach Regen aus. Wir rasten trotzdem unter dem Dach. Bei Ankunft bei der Paddlergilde in Ludwigshafen stellen wir fest, dass wir ganz schön Farbe angenommen haben. Heute müssen wir mit unserem Gepäck über eine steile Treppe unters Dach. Im „Weißen Häusel“ sind wir auch in diesem Jahr wieder zum Essen angemeldet. Der Wirt verkündet uns, dass wir ihn im nächsten Jahr dort vielleicht nicht wieder antreffen werden. Bleibt nur zu hoffen und zu wünschen, dass er an einen ebenbürtigen Nachfolger übergibt.

Der letzte Tag führt uns von Ludwigshafen nach Guntersblum. Wir sind für Regen gerüstet, legen die Kleidung aber hinter Ludwigshafen ab. Immer wieder kommt die Sonne raus und wärmt uns. Bei Rhein-Dürkheim stößt Maria zu uns. Wir machen Rast in den Hammer Kribben, der niedrige Wasserstand beschert uns einen breiten Kiesstrand. Vor der Südspitze in unseren Altrhein können wir nicht schnell genug die Regenkleidung anlegen. Wir werden jetzt doch noch einmal richtig gewaschen, wie die ganzen drei Tage nicht. Angekommen am Bootshaus wartet wieder unser Schlammbad auf uns - die Deicharbeiten: Wir versinken mit unseren Schuhen und den Rädern unserer Bootswagen im Schlamm.

Trotz allem hatten wir wieder eine sehr schöne Gepäck-Fahrt auf unserem Vater Rhein, die jedes Jahr wieder eine Herausforderung an unsere Kondition ist.

Wir danken für die Organisation und den reibungslosen Verlauf der Fahrt unserem Wandersportwart Klaus Anderweit und unserem Kameraden Kurt Hill, der uns mit seinem Bus und dem Bootsanhänger zu unserem Einsatzort gebracht hat. Vielen Dank und Ahoi!!!

 

 

 

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