Arbeitseinsatz am Bootshaus

 

Ein banger Blick am Samstagmorgen in den wolkenverhangenen Himmel, hoffentlich hält das Wetter. Nein, schon nach auf dem Weg zum Bootshaus fängt es an zu regnen. Wer wird da schon kommen, frage ich mich. Aber welche Überraschung, ich sehe schon von weitem einige Autos stehen und die ersten Helfer sind bereits dabei Hecken zu schneiden, Laub zu rechen, Dachkandeln zu reinigen, Bootshallen zu fegen und Spritzdecken ins Winterquartier zu bringen. Auch die Persenning von beiden Großkanadiern werden entfernt, damit die Mäuse über Winter keinen Schaden anrichten können. Im Bootshaus werden schon eifrig Fenster geputzt, Staub gewischt, Pokale abgestaubt, Gläserschränke ausgeräumt, alles was bei einem Hausputz erforderlich ist. Ich beeile mich, das Frühstück zu zubereiten. Es ist nass und kalt, und so sind alle froh für ein heißes Getränk und einen Magenfüller. Bei der kurzen Pause unter Dach, sehe ich erst mal richtig, wie viele und wer überhaupt zum Helfen gekommen ist und bin mehr als positiv überrascht und auch stolz. Einen riesengroßen Dank an alle Helfer, die sich vom Regen nicht haben abhalten lassen, die sich mit mir verbunden fühlen, unser Bootshaus und das dazugehörige Gelände zu pflegen. Doch bei diesem Wetter möchte jeder gerne so schnell als möglich fertig werden und so geht es nach der Stärkung gleich wieder weiter. Gut haben es heute Uwe und Lousian, sie beschlagen sämtliche Stuhlbeine im großen Raum mit neuen Gleitern, damit das Rücken der Stühle in Zukunft nicht mehr so einen Krach macht.

Zum Mittagessen treffen wir uns dann alle im Kameradschaftsraum. Die heiße Suppe und die Würstchen finden guten Zuspruch und der frisch gebackene Apfelkuchen, der eigentlich zum Nachmittagskaffee gedacht war, wird einfach zur Suppe gegessen.

Denn nach dem Essen gehen die meisten der Helferinnen und Helfer nach Hause, die anderen, nachdem noch kleine Restarbeiten erledigt sind. Wieder mal geschafft!!! (MH)

 

 

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