Aktuelle Berichte

24. Freundschaftsfahrt der Verbände - Freitag, 30. 08. bis Sonntag, 01.09.2019

Nach acht Jahren waren wir in diesem Jahr wieder an der Reihe, die jährlich stattfindende Veranstaltung auszurichten. Ca. 90 Teilnehmer hatten wir zu Gast auf unserem Gelände am Bootshaus. Die Anreise war am Freitag. An diesem Abend wurde die Zusammenkunft mit einem Grillabend begonnen. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Samstagmorgen fand eine Paddeltour von Rheindürkheim nach Guntersblum statt. Nach Ankunft am Bootshaus teilten sich unsere Gäste in zwei Gruppen und nahmen an geführten Ortsbesichtigungen teil. Zwischendurch gab es edle Guntersblumer Tropfen zu verkosten. Nach dem Abendessen im Bootshaus saß man bei Bier und Wein im Bootshausgarten zusammen und tauschte die neuesten Erlebnisse aus oder feierte Wiedersehen mit der/dem einen oder anderen alten Bekannten - bis das Blitzen am Himmel begann und uns nach einiger Zeit einen Regen bescherte, der uns den zu Ende gehenden sehr heißen Tag und die laue Nacht auf erträgliche 23 Grad für den nächsten Tag, den Sonntag, reduzierte. Nach dem Frühstück besuchte uns die Ortsbürgermeisterin Claudia Bläsius-Wirth, die unsere Gäste begrüßte und unsere 1. Vorsitzende Margot Hill bezog in ihrer Rede den Kellerwegfest-Slogan, "Gäste werden zu Freunden" auf unsere Veranstaltung und den Kanusport. Beide wünschten eine gute Fahrt viel Spaß. Klaus Anderweit in seiner Funktion als Präsident des Kanuverbandes Rheinhessen und Gastgeber erklärte die derzeitigen Gefahren auf dem Rhein bedingt durch den Wasserstand und gab Fahrempfehlungen für die Tour "Rund um den Kühkopf". Von den Verbandsvorständen Saarland, Pfalz und Baden-Württemberg durfte er Gastgeschenke entgegennehmen. Unsere Hausstrecke, die Kühkopfumrundung, incl. 5 km gegen den Strom, ist für uns eine gemütliche Spazierfahrt, aber für Erstbefahrer kann sie anstrengend sein. Die Ersten trafen bereits um 14:00 Uhr schon wieder ein, andere brauchten etwas länger. Und so schmeckte der selbstgebackene Kuchen mit Sahne und Kaffee als krönendem Abschluss besonders gut. Boote auf die Autos, Zelte abbauen oder Wohnwagen anhängen - die Verabschiedung dauerte allerdings länger und der Dank unserer Gäste entschädigte uns für die Anstrengungen der letzten Tage. Adé und Ahoi bis im nächsten Jahr - zur 25. Freundschaftsfahrt und Wiedersehen im Saarland. Ganz großen Dank an die 1. Vorsitzende Margot Hill und den Präsidenten des Rheinhessischen Kanuverbandes Klaus Anderweit und großen Dank an die vielen freiwilligen Helfer und Kuchenbäckerinnen!!! Besonders großen Dank geht an unsere Gast-Familie Möller aus Neckarsulm, die uns tatkräftig unterstützt hat. (FT)

Gepäckfahrt Bodensee-Umrundung vom 15. bis 23. Juni 2019

Gepäckfahrt Bodensee-Umrundung

Puh …- das war vielleicht ein Teufels-Ritt und das, kaum, dass wir am 1. Paddeltag die Boote bestiegen hatten. Zuerst sah alles ganz friedlich aus. Blauer Himmel, Sonne und kaum Wind versprachen einen ruhigen Paddeltag. Dann jedoch, zuerst ganz leichte, dann kontinuierlich stärker werdende, kreuz und quer verlaufende hohe Wellen, die uns alles abverlangt haben. Immer wieder ein Blick zurück, ob noch alle im Boot saßen, das Paddel fest in der Hand kämpften wir uns mühsam über den See zur Insel Reichenau. Nach einer kurzen Verschnaufpause ließen wir entgegen der ursprünglichen Planung die Insel nun rechts von uns liegen und paddelten im Windschatten unseremTages-Ziel entgegen. Beim KC-Konstanz schlugen wir die Zelte auf, bevor wir uns nach einer erfrischenden Dusche zu einem Stadtrundgang in Konstanz entschieden. Das wirklich schwere Unwetter am Abend traf uns nicht ganz unvorbereitet. Dennoch fand der Starkregen zum Teil Eingang in einige Zelte und tränkte Schlafmatten und Schlafsäcke. Gut, dass es in Autos und im Bootshaus des KC Schlafmöglichkeiten gab.

Am nächsten Morgen dann alles grau in grau, aber trocken. Manfreds gesamte Ausrüstung war am Abend vorher komplett nass geworden, so dass er vorzieht, die Tour abzubrechen und nach Hause zu fahren. Wir anderen sind so gegen halb neun schon auf dem Wasser, das uns heute ganz still und ruhig durch den Tag trägt.

Über die Konstanzer Bucht, vorbei an der 9 m hohen Imperia im Hafen, möglichst entlang des Ufers ging es in Richtung Romanshorn. Doch immer wieder müssen wir aus Naturschutzgründen oder auch wegen Begrenzungen von Badebereichen weit hinaus auf den See. Unser Tagesziel heißt Arborn, doch als wir das am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein erreichen,eine herbe Enttäuschung. Unser Vereinshund „Struppi“ darf nicht mit auf den Platz. Wir erklären uns solidarisch, Klaus sucht einen neuen Campingplatz aus und wir müssen wieder ca. 6 km zurückpaddeln. Der Platz ist schwer zu finden, denn er liegt auf einer Anhöhe, also nicht direkt am Wasser. Wir befestigen die Boote auf den mitgeführten Bootswagen und ziehen diese über gefühlte mindestens 800 m nach oben (lt. Zeltplatzbesitzer sind es nur 200 m). Aber Struppi kann bleiben, der Rasen ist grün, es gibt Strom auch für Zelter, die Sanitäranlagen sind mehr als komfortabel. Natürlich hat das alles einen Preis, auch das Essen in der bei der Campinganlage befindlichen Gaststätte. Wir befinden uns in der Schweiz.

Wegen starker Regenfälle in den Alpen bringen die Rheinzuflüsse und die Bregenzer Ache sehr viel Wasser und damit verbunden auch viel Treibgut in den Bodensee, der derzeit einen über 1 m erhöhten Wasserstand hat, ein. Dieses Treibgut hat sich bevorzugt in der Bregenzer Bucht gesammelt und ist für Segler und auch für Paddler eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle. Wir wurden mehrfach gewarnt, deshalb hat Klaus als Fahrtenleiter zur Sicherheit der Teilnehmer die Tour geändert.

Vom Campingplatz Seehorn also zurück nach Romanshorn und von dort mit der Fähre nach Friedrichshafen. Nach einem Stadtrundgang, einer ordentlichen Portion Eis und weiteren 4 km Fahrt bis zum idyllischen Platz der Kanu-Sport-Friedrichshafen, sind wir für diesen Tag am Ziel.

Unser Tagesziel Lindau am 4. Tag halten wir trotz der Routenänderung ein. Schon kurz nach 8 sind wir auf dem Wasser, denn an diesem Tag haben wir knapp 30 km vor uns. Wieder ist das Wasser ruhig, die Sonne scheint, aber am frühen Morgen noch herrlich kühl und angenehm. Die Uferbereiche ab Langenargen sind durch viele Badelustige und je näher wir Lindau kommen auch zum Teil stark mit Treibgut besetzt. Es ist also schwierig einen Mittagsrastplatz zu finden. In Kressbronn können wir trotz Treibgut aussteigen und ruhen uns auf einem schattigen Rasenplatz aus.

Wieder auf dem See sehen wir schon von weitem die vorgelagerte „Pulverschanze“. Dann endlich, wir umfahren die Lindauer Hafeneinfahrt mit dem Leuchtturm und der 6 Meter hohen Löwenskulptur. Doch wir sind noch nicht am Ziel. Der Lindauer Kanuclub kann derzeit wegen Umbau des Bootshauses keine Gäste annehmen. So müssen wir noch 4 km weiterpaddeln bis zum nächsten öffentlichen Campingplatz. Mit dem Bus geht’s am Abend noch in die Altstadt von Lindau. Leider regnet es leicht und so bleibt es bei einem kleinen Rundgang. Es folgt eine unruhige Nacht, denn der Campingplatz ist total überfüllt und unsere Zeltnachbarn waren leider nicht annähernd so müde wie wir.

Am Morgen stellen wir fest, dass das Treibgut stark zugenommen hat. Wir wählen eine andere Einstiegsstelle aus. Aus kleinen Ästen, Holzstücken, aber auch dicken Stämmen und sogar ganzen kleineren Bäumen mit Wurzeln und Geäst haben sich kleinere und größere Teppiche gebildet. Es gilt also aufzupassen, wo man sein Paddel eintaucht.

Wir verlassen Lindau über den sogenannten kleinen See. Auch hier ist eine Ausfahrt in den Bodensee durch Treibholz versperrt, aber es gibt noch eine kleine Brücke, etwas versteckt, unter der man durchfahren kann. Obwohl wir die gleiche Strecke wie am Vortag zurückfahren, gibt es doch laufend etwas Neues zu entdecken. Wieder haben wir Glück und finden eine für uns und unsere Boote genügend große Pausenstelle. Es liegt sogar ein dicker Baumstamm da, auf dem einige Platz finden. Günter sitzt auf seiner Decke und bekommt Besuch von einem hungrigen Schwan. Erst lachen wir, doch dann wird der Schwan fordernd und ungemütlich. Angelika nimmt beherzt ein Paddel in die Hand und treibt den Schwan zurück ins Wasser.

Immer wieder begegnen uns Fähren auf dem Weg nach Friedrichshafen, die an Orten wie Wasserburg, Nonnenhorn oder Langenargen anlegen und Passagiere aussteigen lassen oder aufnehmen. Auch sehen wir jeden Tag den Zeppelin, der mehrmals seine Runden über dem Bodensee fährt. In Friedrichshafen fahren wir an der Uferpromenade vorbei und bieten mit unseren 12 Booten ein buntes Fotomotiv.

Beim Zeltplatz Kanu-Sport-Friedrichshafen fühlen wir uns gleich wieder heimisch. Heute ist dort viel Betrieb. Die Drachenbootfahrer rüsten auf zur Ausfahrt. Vom Essen zurück, setzen wir uns noch eine Zeit ans Wasser und genießen den Sonnenuntergang. Kurz danach können wir ein Wetterleuchten über Konstanz bewundern. Ein Blitz nach dem anderen, der Himmel ist zum Teil taghell erleuchtet.

Auf einmal hört man auch das Donnergrollen. Das Gewitter kommt näher und wir ziehen uns, als es anfängt zu regnen, in unsere Zelte zurück. Der Wind heult und die Wellen schlagen ans Ufer, aber irgendwann bin ich doch eingeschlafen.

Donnerstag, 20.06. Viertel vor sechs. Raus aus dem Schlafsack, Luft aus der Matratze, alles einpacken, wasserdicht versteht sich, vorher geht’s nicht aus dem Zelt. Dann Katzenwäsche, denn geduscht wird abends. Frühstücken, Zelt abbauen und Boote packen, das ist der Rhythmus. Alles mittlerweile einspielt. Jeden Tag sind wir ein paar Minuten früher auf dem Wasser. Klaus als Fahrtenleiter gibt für die Tagestour die erforderlichen Instruktionen und dann geht’s los.

Heute heißt unser Ziel Überlingen, vorbei an Immenstaad, Hagnau und Meersburg. Schon von weitem erkennt man das Staatsweingut Meersburg. Ein großes gelbes Gebäude, das auf einer Anhöhe umgeben von Weinbergen thront. Auch die Burg, das Hotel „Wilder Mann“ sowie die Uferpromenade lenken ab. Dabei muss man höllisch aufpassen, denn Meersburg ist der Knotenpunkt zahlreicher Fähren u.a. zur Insel Mainau und nach Konstanz.

Kurz vor Überlingen in Unter-Uhldingen können wir die Pfahlbauten bewundern. Allerdings nur aus der Ferne. Denn das Freilichtmuseum müssen wir weiträumig umfahren. Aber mit Zoom gelingen uns doch ein paar gute Fotos.

Müde erreichen wir Überlingen und haben Glück, obwohl auch hier Hunde nicht auf dem Platz geduldet sind, dürfen wir bleiben. Nach Zeltaufbau und duschen gehen wir zum Abendessen in das Restaurant beim nahe gelegenen Segelclub. Nach einer ruhigen Nacht haben wir auch einen ruhigen Morgen. Wir umrunden heute den Überlinger See, können also die Zelte stehen lassen.

Dunkle Wälder und bis zu 100 m hohe Felswände aus Sandstein begleiten uns auf unserer Rundfahrt. Der Schiffsanleger vor der Marienschlucht ist nicht mehr in Betrieb und auch die Schlucht darf leider nicht mehr betreten werden. Einige steigen aus, kehren an der Absperrung aber wieder um. An der Mittagspausenstelle ein etwas schwieriger Ausstieg,mein Boot kippt um und ich finde mich im Wasser wieder. Bei der Hitze eigentlich eine herrliche Abkühlung. Weiter dann bei Sipplingen finden sich auf leichter Anhöhe viele Obstbäume. Ein weites Gebiet des Überlinger Sees ist abgesperrt wegen der dortigen Wasseraufbereitungsanlagen, die über 4 Mio. Menschen bis nach Stuttgart mit Trinkwasser versorgen. Am frühen Nachmittag kommen wir wieder beim PC Überlingen an. Also genug Zeit heute, einmal an der Uferpromenade zu flanieren. Wir haben Glück, auf dem Marktplatz gastieren die Bodensee-Shantymen. Wir hören eine Weile zu, bevor wir zum Essen gehen.

Auch am Samstag wieder Sonne und der See liegt ruhig vor uns. Auf dem Weg nach Konstanz umrunden wir die Insel Mainau und erhaschen dabei so manchen Blick auf die Mammutbäume, die Blumenbeete und auf eine beeindruckende Kaskade mit vielen bunten blühenden Blumen. In Konstanz angekommen verlassen Klaus und Brigitte, Patrizia und Nicole sowie Angelika die Gruppe, weil sie früher nach Hause müssen. Wir anderen bauen wir rasch unsere Zelte auf.

Heute ist kein Unwetter vorhergesagt und wir nehmen uns die Zeit, die Stadt und den Hafen einmal ausgiebiger in Augenschein zu nehmen.

Sonntagmorgen sind wir schon um 8.00 Uhr auf dem Wasser. Wir fahren amrechten Ufer und lassen die „Reichenau“ links liegen. Es läuft gut und so beschließen wir, einen kleinen Abstecher, an Allensbach vorbei, in den „Gnadensee zu machen. Danach geht es weiter durch den Zeller See bis nach Radolfzell. Hier steigen wir nochmals aus und laufen den kurzen Weg in die Stadt, um wenigstens einen kleinen Einblick zu gewinnen. Mit einem Eis auf der Hand geht es dann zurück zu den Uferanlagen. Die Boote liegen noch da, wir steigen ein und auf geht’s die letzten Kilometer über den See nach Iznang. Der Kanuclub Singen hatte am Wochenende seinen 85. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür gefeiert, wir haben Glück und bekommen noch ein kühles Fassbier, mit dem wir auf die erfolgreiche Bodenseeumrundung und darauf, dass wir alle wieder gesund zurück sind, anstoßen.

Im Gasthof „Seehof“gibt es leckeren Fisch, Bodenseefelchen und Saibling und so lassen wir den Urlaub ausklingen.

Am nächsten Morgen dann die übliche Hektik, Zelte abbauen, Boote aufladen, Gepäck verstauen und dann hat es jeder eilig wieder nach Hause zu kommen.

War schön, ein großes Dankeschön an unseren Fahrtenleiter Klaus, der alles wie immer gut geplant und selbst die Lokale schon zu Hause dank Internet ausgesucht hat. Und er hat versprochen, das nächste Mal auch überall anzufragen ob unser „Struppi“ mitkommen kann. (mh)

 

 

Tag der offenen Tür an Christi Himmelfahrt,

30. Mai 2019 mit Ev. Gottesdienst, gehalten von  Pfarrer Johannes Hoffmann, musikalisch gestaltet vom CVJM-Posaunenchor Nierstein.

 

 

Wer den Vatertag mal etwas anders erleben wollte, war am Do, den 30.Mai auf dem Gelände der Wassersportfreunde Guntersblum genau richtig.   Wer auch noch einen Gottesdienst in frischer Natur feiern wollte, war um 10:00 Uhr nicht nur am rechten Ort, sondern auch noch zur rechten Zeit, draußen am Rhein. Im frischen, aber angenehmen Wind versammelten sich ca. 100 Besucher und Vereinsmitglieder vor einem improvisierten „ Altar“, einem Fassboden von einem Stückfass montiert auf einem dicken Baumstumpf und feierlich geschmückt mit Blumen, Kerzen und dem Kreuz Christi, vor einem mit Klatschmohn übersäten Hintergrund. Das hatte Stil. Trotz der Einfachheit! Pfarrer Hoffmann begrüßte in seiner lockeren Art die Schar der Besucher, den Posaunenchor Nierstein und die Tauffamilie Janß mit Angehörigen, die ihren jüngsten Spross auf originelle Weise taufen lassen wollten. Da auch der Pfarrer Mitglied der WSF ist, weiß er um die Tradition der Bootstaufe zur Sonnenwendfeier, wenn im Schein eines großen Lagerfeuers die neuen Boote hier draußen getauft werden. Von dieser Tradition schlug er den Bogen zur ersten Taufe eines Kindes hier auf dem Vereinsgelände. Das gelang ihm zur Erheiterung seiner Gottesdienstbesucher sehr geschickt. Der Gottesdienst war von Kurzweile geprägt. Mal spielte der Posaunenchor sehr schön zum Gesang der Gemeinde, mal blies der Wind das Manuskript des Pfarrers durcheinander, mal fuhren Radfahrer auf dem neuen Bermeweg hinter dem „Altar“ vorbei, was in der Kirche eher selten zu beobachten ist. Nachdem viele Kinder, eine traditionelle Handlung bei Pfarrer Hoffmann, das „Taufbecken“, eine flache Schüssel mit Wasserbecher, überflutet hatten (man munkelte es sei Rheinwasser), wurde die Taufe baldigst durchgeführt, da der schon lauffähige Täufling sich nicht länger geduldete und zum nahen Spielplatz strebte. Ein schöner, sehr natürlicher und authentischer Gottesdienst, der sich zur Wiederholung empfiehlt. Im Anschluss begrüßte auch die Vorsitzende Margot Hill die Gäste und lud zum Tag der offenen Tür hier auf dem Vereinsgelände ein. Es gab einfache, aber deftige Speisen, ein Kuchenbuffet, reichlich Auswahl an Getränken und für die Kinder viel Platz zum Toben. So mancher Besucher ließ sich das Bootshaus in neuem Glanz innen wie außen gerne zeigen. Man staunte über die Zahl und Vielfalt der Boote in den Hallen. Nette Gespräche und Gemütlichkeit unter den hohen Bäumen und immer wieder Vatertagsradgruppen, die anhielten, um zu schauen und sich zu stärken. Für Wagemutige gab es Bootsfahrten auf dem Rhein mit dem Kanadier oder im Zweier. Sicherheit war die Maxime und so ging niemand ohne Schwimmweste an Bord. Erfahrene Paddler sorgten dafür, dass kein Boot kenterte und alle Spaß hatten. Es gab für ganz Verwegene die Möglichkeit auf einem Board Stand-Up-Paddeln zu probieren.  Zwei „alte Hasen“  wollten es wissen und machten eine recht  gute Figur auf dem wackeligen Ding. Doch beide griffen irgendwann nach dem Siemenslufthaken, soll heißen sie gingen über Bord.  Ein schöner Tag, eine schöne Idee. Schön, dass der Verein so vital ist! Überall helfende Hände: bei der Getränkeausgabe, der Kasse, am Grill, am  Kuchenbuffet, in der Küche, bei den Bootsfahrten, in der Organisation und beim Wegräumen der Tische, Bänke und des Geschirrs. Danke an all diese Helfer. Besonderer Dank an Thorsten Landshöft fürs Kümmern. Vielen Dank an Pfarrer Hoffmann und sein Team  und an den Posaunenchor  Nierstein. Dank an den Vorstand für einen gelungenen Tag der offenen Tür.  / rk

 

 

Zelten am Bootshaus und

Altrheinrallye des TSV Pfungstadt 

 

Zum Zelten am Bootshaus vom 30.05. bis 02.06. waren einige WSFler mit Wohnwagen und Zelten ans Bootshaus gekommen. Zwei Jugendliche haben außerdem eine neue Übernachtungsmöglichkeit gefunden. Die Hängematte. Und diese war natürlich dann die Haupt Attraktion für die Kleinsten. Nach dem etwas turbulenten „Tag der offenen Tür“ mit Gottesdienst am Bootshaus war am Freitagmorgen wieder Ruhe eingekehrt und so hat jeder das Wochenende nach eigenem Gusto verbracht. Z.B. Freitag mit einer Paddeltour von Rheindürkheim nach Guntersblum. Es wurde bewusst eine kurze Strecke gewählt, um zwei Neuanfängern die Möglichkeit zu geben, auch einmal an einer Wandertour teilzunehmen. Und die Beiden waren so begeistert, dass sie sich kurzentschlossen entschieden haben, sonntags an der Altrheinrallye des TSV-Pfungstadt teilzunehmen. Und das mit einem tollen Erfolg. Denn Jan Ole Listmann (9 Jahre) bekam dort als jüngster Teilnehmer im eigenen Boot einen Pokal überreicht, auf den er zurecht sehr stolz sein kann.

Mit insgesamt 26 Kanuten waren wir die stärkste teilnehmende Gruppe. Und so waren die Guntersblumer Wassersportfreunde wieder sehr erfolgreich, denn auch den Jugendpokal durften wir wieder mit nach Hause nehmen.

Nach der Rückkehr ans Bootshaus stellten wir erfreut fest, dass von den „Daheimgebliebenen“ die Ordnung am Bootshaus wiederhergestellt war. Ganz herzlichen Dank dafür. Schnell wurden die letzten Zelte abgebaut, letzte verbliebene Aufräumungsarbeiten getätigt und dann ab nach Hause. Ein ereignisreiches, schönes Wochenende hat sein Ende. (mh)

Pfingstfahrt an die Lahn vom 7. bis 10. Juni 2019

 

Dieses Jahr verschlug es uns am Pfingstwochenende für drei Tage nach Wißmar an die Lahn. Dort belagerten wir mit drei Wohnwägen und drei Zelten den Campingplatz des PC Wißmar. Mit Familie Möller aus Neckarsulm waren wir insgesamt zu zwölft.

Unsere Tagestouren starteten oder endeten jeweils am Campingplatz, wo wir dank fleißiger Bäckerinnen bei unserer Rückkehr immer mit leckeren Kuchen erwartet wurden.

Die eher entspannten Strecken mit etwa 15 bis 20 km haben wir bei dem größtenteils schönen Wetter sehr genossen. Dank ausreichend Abwechslung durch Schleusen und einiger Bootsgassen sowie die Ruderregatta in Gießen, waren die Fahrten sehr kurzweilig und unterhaltsam. Wir durchquerten Streckenabschnitte idyllischer Natur während an anderen Stellen die nicht weite Straße zu hören war. Auch die vielen Leihkanus trugen zu ausreichend Unterhaltung bei.J

Am letzten Abend waren wir noch gemeinsam Essen, am nächsten Tag war dann nach der Paddeltour auch schon wieder Abfahrt angesagt. Für die Einen ging es nach Hause nach Guntersblum und Neckarsulm, während Heidi und Jochen ihre Reise fortführten.

Alles in allem ein sehr erholsames und schönes Wochenende mit viel Sonnenschein! (mr)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                 

 

 

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