Aktuelle Berichte

Spreewaldfahrt vom 5. – 14.06.2020

 

Banges Hoffen, ob die schon seit Oktober 2019 geplante Fahrt in den Spreewald wohl stattfinden kann? Dann die freudige Nachricht, dass die Zeltplätze in Brandenburg wieder geöffnet haben und Gäste aufnehmen dürfen. Allerdings mit den uns allen wohlbekannten Auflagen, die der Campingplatzbetreiber aber sehr gut umgesetzt hat. Mit insgesamt 11 Paddlern und unserem „Seehund Struppi“ haben wir in einer Woche 156 km der insgesamt über 300 km befahrbaren Strecken im UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald erkundet. Die Fahrten durch die sonnendurchfluteten oder unter dunklem Blätterdach, teils mystisch wirkenden Fließe, die Ufer von mangrovenähnlichen Baumwurzeln, von vermoderten, zum Teil bizarr geformten Baumstümpfen oder durch das satte Grün der üppigen Farne gesäumt, nahmen uns jeden Tag aufs Neue gefangen. Wir bevorzugten die kleineren, etwas abseits der mit großen, vollbesetzten Touristen-Kähnen vielbefahrenen Fließe. Nur hier war Natur, Stille und Ruhe pur, obwohl oder gerade weil überall ein munteres Vogelgezwitscher zu hören war. Und immer wieder kamen wir an schönen alten, zum Teil reetgedeckten Häusern mit reichlich Blumenschmuck, gepflegten wie naturbelassenen Gärten aber auch an einladenden Gaststätten vorbei. Die meist geringen Höhenunterschiede der einzelnen Fließe konnten mit Schleusen überwunden werden. An manchen Schleusen standen kleine oder große Schleusenwärter parat, die die Schleusung für einen angemessenen Obolus ins bereitstehende Körbchen übernahmen. Unser Fahrtenleiter Klaus überließ diesmal das Planen der einzelnen Touren meist Hotte, der uns sicher immer wieder zu unserem Einstieg am Zeltplatz, einmal sogar über den Suezkanal, zurückgeführt hat. Geholfen haben ihm dabei die Kennzeichnung aller Fließe mit Schildern und eine gute Übersichtskarte.

Und am Ausstieg stand meist schon Karin, hilfsbereit und mit der Information, in welcher Gaststätte sie uns für das Abendessen angemeldet hat.

Eine wunderschöne Woche, die viel zu schnell zu Ende ging. (mh)

 

Winterwanderung der Wassersportfreunde am 19. 01. 2020

avd. Ein Spaziergang zum prämierten Wingertsheisje am Vogelsrech von Guntersblum war Ziel unserer diesjährigen Winterwanderung. Erste Teilnehmer fanden sich bereits recht früh auf dem Marktplatz ein, so dass wir pünktlich um 14:00 Uhr starten konnten.

Durch Ölmühl- und Nordhöferstrasse, vorbei am Erbesbrünnchen. Durch die Eng-gasshohl zum Römerturm führte unser Weg. Fast 20 Teilnehmer hatten sich bei schönem Winterwetter eingefunden. Grüppchen bildeten sich, vertieft in angeregte Gespräche. Der Sankt Viktors- oder Vögelsbrunnen war unser erstes Etappenziel. Eine kurze Erläuterung zur Geschichte des Brunnens, verbunden mit einem kleinen Umtrunk machte die Pause recht kurzweilig. Angelika und Laura haben die Zeit genutzt umher liegende, weggeworfene Flaschen und Glasscherben einzusammeln und zu entsorgen. Herzlichen Dank für diese sehr lobenswerte Aktion. Sie sollte Nachahmer finden. Doch welche Leute entsorgen hier am Römerturm ihre Pizzakartons oder zerschlagen Flaschen trotz eines Abfalleimers?

Weiter geht es Richtung Steinberg und Wingertsheisje. Ein kurzer Graupelschauer zwingt uns in einem recht neuen aber verwahrlosten Wingertshäuschen Unterschlupf zu suchen. Karl trotzt dem Wetter und bleibt draußen. Wir sehen in der Ferne unseren Fourragewagen. Er fährt einen Hohlweg abwärts Richtung unseres Zielpunktes. Margot und Elisabeth haben wieder einiges organisiert.

Über einen Grasweg erreichen wir das Vogelsrechheisje mit einem gedeckten Tisch im Freien. Schmalzbrote, Gänserilletes, Haferkekse und Weihnachtsplätzchen, in Kombination mit Tee oder Glühwein, eine festliche Tafel. Einfach herrlich!

Wir müssen zurück. Noch im Januar wird es früh dunkel. Stramm marschieren wir zurück zum Ort wo wir im Markt Zwo angemeldet sind. Hier am Marktplatz klingt unsere Wanderung aus. Ein schöner Tag bleibt in Erinnerung. Einen herzlichen Dank allen Helfern für das Gelingen.

Jahresempfang der Wassersportfreunde

am 5. Januar 2020

 

Ein Prosit auf das Neue Jahr….

Mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke “….. daß wir’s nehmen lernen, ohne allzuviel fallen zu lassen von dem, was es zu vergeben hat…”  und einem Glas Sekt haben wir im Bootshaus das Jahr  2020 begrüßt.

Und da sich der Tisch unseres  Mitbringbuffets fast gebogen hat, hielten wir uns gar nicht lange mit weiteren Reden auf, sondern bedienten uns ausgiebig von den appetitlich angerichteten Speisen. Von Speck mit Ei, über Suppen, Fisch und Fleisch, Salate und Kuchen bis  hin zur “mousse au chocolat” erstreckte sich  das Angebot. Natürlich war auch an die Vegetarier gedacht. Die entsprechenden Speisen hat Angelika, die dankenswerter Weise die Anmeldungen und Koordination im Vorfeld übernommen hatte, mit Schildchen gekennzeichnet.

Die angeregte Unterhaltung  an den Tischen ließ vermuten, dass sich alle Teilnehmer wohlfühlten. Wie im Vorfeld angekündigt, zeigte uns Swen Rück, die von der Firma “Sky Analytics”  mit einer Dohne aufgenommenen Fotos  von der 45. Marathonveranstaltung in 2019. Tolle Aufnahmen zeigten den Start der Paddler in Ludwigshafen, zeigten, wie sich die bunten Boote in Bewegung setzten - einfach ein überwältigender Blick von oben.  Interessant auch die Aufnahmen vom Bootshaus während der Veranstaltung. Ein gelungener Schwenk über das ganze WSF-Gelände und die Gebäude. So konnte mit einem besonders scharfen Blick auch das Dach, das bei den Renovierungsarbeiten im Sommer 2018 gesäubert wurde, zur Zufriedenheit der Helfer, begutachtet werden. 

Dass es allen gefallen hat, zeigte der allgemeine Wunsch nach Wiederholung im nächsten Jahr, auch daran, dass ein “harter Kern” noch bis zum Spätnachmittag im Bootshaus blieb. Einen ganz großen Dank an alle Helfer. (mh)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                 

 

 

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