Aktuelle Berichte

veröffentlich 4.11.17

Herbstwanderung der Wassersportfreunde Guntersblum am 29.10.2017

Die letzten Oktobertage waren nicht golden. Das Wetter war ungemütlich, regnerisch, kalt. In der Nacht zum Sonntag zog ein Regengebiet über Rheinhessen hinweg. Keine guten Vorraussetzungen für unsere Herbstwanderung. Doch die positiven Wetterprognosen sollten Recht behalten. Ab 8:30 Uhr in der Früh strahlte die Sonne vom Himmel. Der Bahnhof in Guntersblum, unser Treffpunkt, lag in herbstlich sonnigem Licht. Die Weinberge leuchteten in den schönsten Herbstfarben. Bestes Wanderwetter.

In Osthofen an der Gedenkstätte wurden wir bereits von unserem „Guide“, einem jungen Studenten erwartet. Sehr interessant und informativ seine Erklärungen zu diesem doch sehr frühen KZ. Betroffen hörten wir seinen Ausführungen zu. Einzelne Fragen vertieften unser Wissen.

Nun startete unsere eigentliche Wanderung. Entlang der alten Bahnstrecke nach Westhofen ereichen wir das Tor zum Weinberg und den Anstieg zum „Leckzapfen“, einem Wingertsturm, wie eine Miniaturburg, am Hang über Osthofen. Erbaut von Gustav Weißheimer, einem Bruder des Komponisten Wendelin Weißheimer

Am Fuße der Burg unsere erste Rast im schönsten Sonnenschein. Dann weiter durch die Wingert passieren wir die stillgelegte Bahnstrecke nach Bechtheim, welche die Landschaft trotz Stilllegung immer noch zerschneidet. Der Weg über die Höhen von Bechtheim, leicht ansteigend, belohnt mit einem herrlichen Blick über das Rheintal, von Frankfurt im Nordosten bis Ludwigshafen im Süden. Eine Bank unter einem Nussbaum bietet nur wenigen Platz. Durch einen schmalen Hohlweg führte unser Weg hinab ins Dorf und auf den historischen Friedhof. Alte Grabsteine, manche 150 – 200 Jahre alt, erzählen so manche Geschichte.

Der Weg nach Alsheim liegt schnell hinter uns. In Maries Scheune werden wir erwartet. Die wohlverdiente Stärkung lässt die Strapazen vergessen. Im ersten Dämmerlicht schaffen wir die letzte Strecke nach Guntersblum. Etwas müde, mit kleineren Muskelwehwehchen, aber glücklich kommen wir an. Ein schöner Tag geht zu Ende. (ad)

veröffentlicht am 01.11.2017

Verbandswanderung in die Pfalz  -   15. Oktober 2017 

 

Zur alljährlichen Herbstwanderung des DKV Rheinhessen trafen wir uns am Sonntag, dem 15. Oktober wieder an der Hauptstraße/Ecke Gimbsheimerstraße um 08:30 Uhr. Dort holte uns der Bus aus Mainz kommend ab und wir fuhren gemeinsam mit den Teilnehmern der Mainzer Vereine nach Rockenhausen in der Nordpfalz/Donnersberggebiet. Begrüßt wurden wir von Wolfgang König vom MKV. Seit Jahrzehnten organisiert er diese Wanderung. Im letzten Jahr hat er sich zwar von diesem Amt verabschiedet, nun führt er uns doch wieder. Ich stelle mich auf ein paar Kilometer mehr ein.

Kaum sind wir über Kibo raus, kommt die Sonne durch den Nebel.  Wenn es so warm wird, wie am Tag davor, dann werden wir ins Schwitzen kommen. In Rockenhausen findet der SWR 4-Wandertag statt. Deshalb wird es mit dem geführten historischen Stadtspaziergang in Rockenhausen nichts. Wolfgang zeigt uns das Schloss und ein paar Sehenswürdigkeiten und auf dem Marktplatz können wir schon Schinken und Wurst kaufen. Dann geht es los. Es gibt zwei Strecken von 10 und 12 Kilometern und eine Wegbeschreibung mit Plan. Wir nehmen die größere, auf zwei Kilometer kommt es ja nicht an. Wir laufen durch Rockenhausen über den Mühlweg/Obermühle vorbei am Sportzentrum ins Degenbachtal zur Grillhütte, wo wir unsere erste Rast haben. Die Sonne strahlt mit ihrer gesamten Kraft. Wir genießen einen wunderschönen Weg durch den bunten Blätterwald. Azurblau. Hunderte von SWR-Wanderern begegnen uns. Am Ende vom Falkensteinertal trennt sich die Truppe und wir machen uns weiter zur Ruine der Reichsburg Falkenstein. Dort findet um 14:30 Uhr eine Führung statt. Da sind wir aber noch unterwegs und wir entscheiden uns, den Weg abzukürzen, Wolfgang hat anscheinend wieder über den Daumen gepeilt???  Der Waldboden ist übersät mit buntem Laub und den Früchten des Waldes, Esskastanien, Kastanien, Tannenzapfen, Bucheckern, Eicheln und Pilze am Wegesrand. Wir haben wunderschöne Blicke in die Täler bei azurblauem Himmel. In der Ferne sehen wir die Burg Falkenstein. Die erreichen wir nicht mehr im Hellen, denke ich. Aus 12 wurden locker mal 18 Kilometer.  Dann waren wir aber doch schneller da als vermutet. Die Burg will ich mir nicht mehr anschauen, hab nur noch Hunger und Durst. Wir treffen um 15:30 Uhr am Falkensteiner Hof ein. Die Sonne brennt wie im Sommer und die Füße, die brennen auch. Es gibt ein Riesenschnitzel und ein Radler und  'n Stuhl unterm Hintern und gratis - musikalische Untermalung.

Wolfgang,  nächstes Jahr geh ich wieder mit. Wenn’s auch immer ein paar Kilometer mehr sind  -  diese schöne Wanderungen möchte ich nicht missen.  (FT)

 

 

 

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