Aktuelle Berichte

veröffentlicht am 04.09.2017

Ferienspiele 2017

 

Ruckzuck waren nach Ausgabe der Ferienspiel-Broschüre der Gemeinde Guntersblum die angebotenen Plätze in den beiden Mannschaftskanadiern der Wassersportfreunde besetzt. Zehn Kinder, die mit uns einen Nachmittag auf dem Rhein verbringen wollten. Alle Mitpaddler trafen pünktlich zur Abfahrt am Marktplatz ein und  verteilten sich in die bereit stehenden Autos zur Fahrt an die Nato-Rampe bei Hamm. Dort angekommen wurden mit vereinten Kräften die beiden Groß-Kanadier vom Hänger gewuchtet, die Schwimmwesten angelegt und die Handhabung der Stechpaddel erklärt. Nachdem die Pfeifen an den Schwimmwesten ausgiebig getestet waren und auch der Proviant in den Booten verstaut, konnte es losgehen. Aller Anfang ist schwer, das Paddel einzutauchen, daran zu ziehen und gleichzeitig noch mit Vordermann und Hintermann im Takt zu bleiben  erfordert Konzentration und Kraft. So blieb immer mal das eine oder andere Paddel  zum Ausruhen aus dem Wasser.

Die Positionen der jeweiligen Schlag- und Steuerleute waren von erfahrenen WSFlern besetzt. Zur Freude der Crew wurde nach der Fähre Gernsheim eine kleine Rast eingelegt. Während wir unseren Durst stillten, trug uns das Wasser ein Stück weiter. Auch der Wissensdurst war groß, es gab viele Fragen zur Kilometrierung, zu den Bojen, zu Schiffen, Wind und Wellen. Und so war die Weiterfahrt recht kurzweilig. Vor der Einfahrt zum Altrhein an der Insel Kühkopf legten wir am Strand zur großen Pause an. Feuerholz wurde gesammelt und angesteckt.  Die Bratwürste brutzelten schon auf dem Grill, während sich  die Kinder noch im Wasser abkühlten und dabei großen Appetit holten.

Frisch gestärkt  und mit viel Power ging es zur letzten Etappe. Jedes Boot wollte als erstes an der Fährrampe in Guntersblum anlegen, wo die Kinder schon erwartet wurden.  Dann Abschied und das Versprechen, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen. Aus unserer Sicht ein schöner Nachmittag. Einen herzlichen Dank an die Helfer, Autofahrer, Bootstransport und an Mareike, die die Truppe im Kajak-Einer begleitet hat. (MH)

 

 

Freundschaftsfahrt 2017  Illingen

 

Zur Freundschaftsfahrt der Verbände hatte in diesem Jahr der Paddelclub Illingen eingeladen.  Für Klaus als Verbandspräsident  Rheinhessen ist die Teilnahme ein Muss und so begleiten ihn am Kellerwegfestwochenende noch weitere 6 WSFler nach Illingen, das wir bereits  von mehreren Aufenthalten an Pfingsten kennen. Das Bootshaus liegt idyllisch am Goldkanal, Segler tummeln sich bei schönem Wetter auf dem Wasser. Ein Spielplatz für die Kinder, ein Beachball-Platz für die Jugend, auch ein Badesee ist vorhanden. Wir treffen auf Wolfgang mit Familie aus Neckarsulm, Ludwig aus Frankenthal, Conny und Michael aus Mainz und noch weitere Paddler, die wir im Laufe der Zeit kennengelernt haben. Wir freuen uns über das Wiedersehen und am Abend wird gemeinsam gegrillt und gefeiert. Der über Nacht heftig niedergehende Regen hört pünktlich zum Frühstück auf, die Sonne scheint und das kann jetzt nur ein schöner Paddeltag werden. Die Illinger haben einen Boots- und Personentransport nach Stattmatten organisiert und so startet die ganze Mannschaft nach der offiziellen Begrüßung in Richtung Frankreich. Nacheinander setzen wir uns, ausgerüstet mit Schwimmweste  (in Frankreich herrscht Trage-Pflicht) in unsere Boote und paddeln los. Die Moder, ein naturbelassener kleiner Fluss, schlängelt sich durch einen herrlichen Auwald. Manchmal sind herabhängende Äste oder sogar Baumstämme im Weg, denen man geschickt ausweichen muss. Die Moder fließt in Höhe der Staustufe Iffizheim in den Druckkanal parallel zum Rhein. Auf einer Kiesbank stärken wir uns, bevor wir weiter abwärts in den schnell fließenden Rhein wechseln. Noch ein paar Kilometer, die ohne große Mühe bewältigt werden, und schon geht es in den Goldkanal Richtung Illingen. Am Bootshaus angekommen, erwarten uns leckerer Kuchen und Kaffee. Die Zeit bis zum Abendessen vergeht schnell, immer wieder trifft man auf Bekannte, unterhält sich und frischt Freundschaften auf. Manch einer nutzt auch die Zeit für ein kleines Nickerchen.

Nach dem Abendessen wieder  gemütliches Beisammensein und am nächsten Morgen hat man die Qual der Wahl. Rund um den Goldkanal in Illingen gibt es viele Rhein-Altwasser die befahrbar sind. Uns so bieten sich mehrere verschiedene Touren von 8 km bis 20 km Länge an, Start und Ziel jeweils  am Bootshaus in Illingen. Ich entscheide mich mit Mareike für die kurze Tour, da man auf dieser Strecke nur einmal übersetzen muss. Es geht zuerst einmal in den Hauptrhein. Schon nach wenigen Kilometern biegen wir nach rechts zum Kanuclub Au in einen Altrheinarm ab. Man muss höllisch aufpassen, denn die Strömung ist sehr stark und wir müssen zwischen zwei Buhnen die Abfahrt treffen. Dann sind wir in einer anderen Welt. Ein See liegt vor uns, auf dem sich unzählige Schwäne befinden. Eine Ruhe und Stille, nur unterbrochen von den Paddelschlägen.  Dann ein Bootssteg, der uns den Weg zum Bootshaus des Paddelclub Au zeigt. Mitglieder bewirten uns dort mit einem kühlen Getränk.  Nach einer kleinen Pause geht es weiter auf dem Altwasser. Kurz vor dem Ziel müssen wir unsere Boote ca. 100 m über einen Waldweg tragen um wieder in den Goldkanal einsetzen zu können. Das strengt an, wir bekommen wohl geholfen, dennoch sind wir doppelt froh, heute nur die kurze Strecke gewählt zu haben.

Denn nach der Ankunft am Platz heißt es, die Lagerstatt wieder abzubauen, in unserem Fall, den Wohnwagen auf- bzw. wieder einräumen, anhängen, Boote laden und nach dem Abschiednehmen wieder Hause zu fahren. (MH)

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