Aktuelle Berichte

Talfahrt nach Wellmich vom 1. bis 2.9. 2018 / Ralf Karrer

 

Es ist soweit. Die alljährliche Talfahrt auf dem Rhein von Guntersblum nach Geisenheim und weiter nach Wellmich gleich hinter der Loreley beginnt. 9:00 Uhr ist Start auf dem Wasser mit gewohnt leichter Verspätung. 17 Paddler in 4 Zweiern und neun Einern beginnen die Rheinfahrt bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur. Wind bläst uns mäßig bis kräftig entgegen und bleibt unser Begleiter an beiden Tagen. Wieder einmal haben wir sehr tiefen Wasserstand bei unserer Fahrt. Der Sommer 2018 bleibt als heiß und extrem trocken in Erinnerung. Weit bis über die Mitte der Flußbreite ist in Laubenheim eine Flachstelle, die auch wir umfahren müssen. Die Frachtschiffe fahren nur halbe Ladung. Ihre Fahrrinne ist eng geworden. Vorbei an Nierstein und Nackenheim , wo die Weinernte schon begonnen hat, geht’s auf die lange Strecke bis Mainz. In Mombach gastieren wir dieses Jahr bei Frank, bei der KSG. Hinter der Schiersteiner Brücke öffnet sich der Rhein breit und lang, fast schon wie ein langer See. Die schönen Blicke auf Villen und die Uferpromenaden sind immer wieder fesselnd. In Geisenheim, das gewohnte Bild: hilfreiche Hände befördern die Boote die Böschung hoch auf den Zeltplatz. Schon oft war dieser Platz Brot-trocken, doch dieses Mal ist er Knochen -trocken. Es zieht uns wieder in unser Stammlokal, bei gutem Service und ebenso gutem kurdischen Essen. Danach der beliebte Plausch vor den Zelten bei einem guten Glas Wein und dann ab in die Kojen. Am nächsten Tag Freiluft-Frühstück an langer Tafel, was bei lauer, frischer Luft ein Vergnügen ist. Um 10:30 Uhr wird die Weiterfahrt auf dem Rhein begonnen. Der Anweisung des Wanderwarts, immer rechts an den roten Bojen entlang zu fahren, wird gefolgt. So kann dem schwierigen Wasserstand etwas ausgewichen werden. Auch dieses Mal erfreuen uns die schönen Orte, Felsen und Burgen links und rechts entlang der Strecke. Immer wieder legen wir zusammen zum Schwätzen und Dahintreiben. Geselligkeit und Freude am gemeinsamen Sport machen diese Flußfahrt aus. An der Burg Pfalzgrafenstein wird Mittagspause gemacht, vor malerischer Kulisse. Das Aussteigen ist wegen des geringen Wasserstandes schwer. Der Sandstrand endet weit oberhalb der Wasserlinie. Danach beginnt die letzte Etappe, vorbei an Oberwesel , der Loreley und St. Goarshausen. Die Vorbeifahrt an der Loreley ist und bleibt der Höhepunkt der Fahrt. Oft begleitet von anspruchsvoller Strömung, doch bei niedrigem Wasser ist die Passage unkritisch. Schnell ist der sagenumwobene Fels umfahren und das Ziel Wellmich nur noch wenige Minuten entfernt. Wieder ist die Fahrt gelungen, bei angenehmen Wetter, bester Vorbereitung und Ausführung. Unser aller Dank geht an den Wanderwart Klaus Anderweit. / rk

 

 

 

                  Pfingsfahrt nach Bamberg

Paddeln ist Familiensport und auf die Familie wurde daher bei der Wahl unseres Standortes Rücksicht genommen.  Die UNESCO Weltkulturerbe-Stadt Bamberg bot für alle etwas. Der Bamberger Dom, die wunderschöne Altstadt mit den zahlreichen Brücken über den Main und natürlich die Gastronomie, mit dem bekannten „Bamberger Schlenkerla-Rauch-Bier“. Das alles konnte bequem über einen schönen Fußweg direkt am Main entlang von unserem Standquartier, dem Bamberger Faltbootclub, erreicht werden. Auch die Paddeltouren endeten jeweils am Steg des Faltbootclubs. Der Main, der oberhalb von Bamberg den Charakter eines Kleinflusses mit mehreren kleinen Sohlschwellen hat, bereitete besonders unserer Vereinsjugend viel Spaß, ebenso wie die Regnitz. Ein weiteres Highlight war jedoch die uns vom Platzwart des Faltbootclubs angebotene Stadtrundfahrt auf dem Main. Es war wunderschön, sich langsam durch die Altstadt treiben zu lassen und so die Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus zu bestaunen. Aber auch wir wurden bestaunt und sicherlich auch beneidet von den vielen Touristen die unterwegs waren. Durften wir doch eine alte, noch handbetriebene Schleuse nutzen, um uns das sonst mühsame Umtragen zu ersparen. Allerdings, durch die Entscheidung, noch eine „Schleife“  über den Main-Donau-Kanal zu fahren, mussten wir einen mühsamen Ausstieg und einen noch mühsameren Einstieg an der nächsten Staustufe überwinden.

Aber wir haben es wie immer, gemeinsam geschafft und waren alle der Meinung, unser Ausflug nach Bamberg am Main war toll. (MH)

 

 

50. Altrheinrallye des TSV Pfungstadt am 13.Mai 2018

 

 

„Wer macht mit und wer fährt welches Boot oder wer fährt mit wem? Einer-Faltboot, Zweierfaltboot, Kunststoff-Einer, Kunststoff-Zweier“.  So hieß es vor 50 Jahren, die Älteren unter uns werden sich jetzt erinnern und ich werde ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern: dann wurden die Boote auf die Autos geladen und die Fähre setzte uns über auf die Insel. Damals durfte man noch mit dem Auto rüber. Oder es wurde am Abend vorher rübergepaddelt und gezeltet.  Am Bootshaus der TUS Pfungstadt wurden die Boote eingesetzt und bis zur Startlinie vorgefahren, dann fiel für jede Kategorie der Startschuss und es wurde nach Zeit gefahren. Eine Altrhein-Umrundung – 25 Kilometer. Ein Glöckchen erklang, sobald man die Ziellinie überfahren hatte. Die Besten schafften das je nach Wasserstand und persönlicher Verfassung (die war in diesen Jahren immer hervorragend)  in zwei bis zweieinhalb Stunden. Und da waren wir auch schon immer mit bei den Ersten.

Heutzutage – nach 50 Jahren  -  hat sich die Teilnehmerschaft  verringert und die damaligen Jungen sind die Alten von heute. Und so lange kennt man sich schon und vertraut sich und deshalb ist die Start- und Ziellinie für die Guntersblumer   -  Stromkilometer 472,8 auf dem Rhein vor unserem Bootshaus und das schon seit mehreren Jahren.

Trotzdem ist noch ein bisschen Wettbewerb dabei: geehrt wurden die Teilnehmerstärksten Vereine  -  das waren natürlich wieder wir, die Guntersblumer mit 15 Teilnehmern, unterstützt von der Familie Möller aus Neckarsulm, die unter unserer Flagge gefahren sind, die Vereinsältesten und die Vereinsjüngsten,

und den Pokal bekam unser Jüngster, Hendrik mit 9 Jahren. Und unser Wandersportwart Klaus Anderweit überreichte ein Weinpräsent mit Guntersblumer Weinen zur 50. Altrheinrallye.

 

 

 























































































































































Wer macht mit und wer fährt welches Boot oder wer fährt mit wem? Einer-Faltboot, Zweierfaltboot, Kunststoff-Einer, Kunststoff-Zweier“.  So hieß es vor 50 Jahren, die Älteren unter uns werden sich jetzt erinnern und ich werde ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern: dann wurden die Boote auf die Autos geladen und die Fähre setzte uns über auf die Insel. Damals durfte man noch mit dem Auto rüber. Oder es wurde am Abend vorher rübergepaddelt und gezeltet.  Am Bootshaus der TUS Pfungstadt wurden die Boote eingesetzt und bis zur Startlinie vorgefahren, dann fiel für jede Kategorie der Startschuss und es wurde nach Zeit gefahren. Eine Altrhein-Umrundung – 25 Kilometer. Ein Glöckchen erklang, sobald man die Ziellinie überfahren hatte. Die Besten schafften das je nach Wasserstand und persönlicher Verfassung (die war in diesen Jahren immer hervorragend)  in zwei bis zweieinhalb Stunden. Und da waren wir auch schon immer mit bei den Ersten.

Heutzutage – nach 50 Jahren  -  hat sich die Teilnehmerschaft  verringert und die damaligen Jungen sind die Alten von heute. Und so lange kennt man sich schon und vertraut sich und deshalb ist die Start- und Ziellinie für die Guntersblumer   -  Stromkilometer 472,8 auf dem Rhein vor unserem Bootshaus und das schon seit mehreren Jahren.

Trotzdem ist noch ein bisschen Wettbewerb dabei: geehrt wurden die Teilnehmerstärksten Vereine  -  das waren natürlich wieder wir, die Guntersblumer mit 15 Teilnehmern, unterstützt von der Familie Möller aus Neckarsulm, die unter unserer Flagge gefahren 

 

 

 

 

 

 

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