Aktuelle Berichte

Herbstwanderung am Sonntag, 28. Oktober 2018

 

avd.  Wie schafft der Wanderwart Klaus Anderweit das nur bei der Planung, dass die Termine unserer Wanderungen immer dem Wetter entsprechend festgelegt werden. Herbstlich stürmig, mit tief ziehenden Wolken oder winterlich kalt und sonnig, immer dem Thema entsprechend. Auch jetzt wieder bei unserer Herbstwanderung. Über Guntersblum und ganz Rheinhessen zogen graue Wolken, recht tief, fast zum greifen nahe. Leichter Nieselregen kündigt sich an, kann sich aber nicht so recht durchsetzen. Wir, eine kleine Gruppe und zwei Hunde, machen uns auf den Weg, vom Marktplatz unserem Treffpunkt, durch den schönen Kellerweg zum Leckbartheisje. Die Aussicht ist herbstlich trüb.

Dafür ist das Rebenlaub bunt gefärbt. Grüne, gelbe, ockerfarbene und rote Farbflecke bedecken die Hänge. ein herrlicher Anblick. Hagebutten in den unterschiedlichsten Rottönen schimmern durch das noch vorhandene Grün der Büsche, hie und da unterbrochen durch Schlehen, Liguster, Elsbeere und Pfaffenhütchen. Es geht weiter. Vorbei an Schlicht- und Krummgewann queren wir die Eimsheimer Strasse. Wind-Räder im Westen rauschen gleichmäßig im Wind. Vergessene Trauben aber auch Geiztriebe mit einer intensiven Süße werden von den Reben gepickt. Klebrige, wir sagen "babbische"  Finger sind die Folge. Durch das Tal erreichen wir nun den Steinberg und das Steinberghäuschen. Der Steintisch wird gedeckt, Rucksäcke geben Überraschendes zum munkeln frei. Eine Flasche wird entkorkt, wir lassen es uns gut gehen.

Den Weg zurück, vorbei am Vögelbrünnchen, den Fechelsgääde, zum Römerturm lassen wir schnell hinter uns. Martin ist angenehm überrascht. Die Hohlwege, über Guntersblum, Erbesbrunnen und Kellerweg sind für ihn neu. Es hat sich gelohnt dabei zu sein.

Am Marktplatz verabschieden wir uns mit einem Hinweis auf das anstehende Herbstessen und unseren spätherbstlichen Arbeitseinsatz am Bootshaus.

Arbeitseinsatz am Samstag, 10.11.2018

Über 20 Helfer hatten sich am vergangenen Samstag am Bootshaus eingefunden, um unser Gelände nach diesem heißen, regenarmen Sommer in Ordnung zu bringen. Obwohl wir anlässlich unserer Renovierungen am Bootshaus fast tagtäglich Arbeitseinsätze hatten und vor 14 Tagen noch Bäume fällen mussten, ist doch noch sehr viel Arbeit für den alljährlichen Herbst-Einsatz liegen geblieben. So wurden die Hecken gestutzt, das Laub zusammengefegt und die gefällte Trauerweide zersägt, teilweise verbrannt und teilweise geschützt aufgestellt oder abgelagert für die Insekten, die Treppe zum Rhein wurde freigeschnitten, die Schwimmwesten und Spritzdecken ins Winterquartier geholt, die Bootshallen gereinigt und aus den Schlafräumen die Etagenbetten auseinander gebaut und abgeschliffen, bereit für eine neue Lackierung. Im Bootshaus selbst wurde die Putzerei auf einen späteren Zeitpunkt verschoben - die Renovierungsarbeiten in den Schlafräumen waren und sind auch die nächsten Samstage noch in vollem Gange. Das wohlverdiente Mittagessen, zubereitet von Margot und Albert, musste leider im Bootshaus stattfinden, denn mittlerweile wollte der Himmel endlich anfangen zu weinen, die langersehnten Tränen kamen aber dann doch nicht, sondern erst in der Nacht und unserem neu eingepflanzten Bäumchen zugute. Denn als Krönung des Tages wurde das Geschenk unserer Bürgermeisterin eingepflanzt - die WSF-Feige - die sie uns anlässlich unserer Helferfeier am 12. Oktober geschenkt hatte. Das Feigenbäumchen hat an der neu angelegten Südseite des Bootshauses einen windgeschützten Platz erhalten, wir werden es hegen und pflegen - das Bild zeigt, es wurde sogar mit "Guntersblumer" angegossen! Na wenn das nix wird........

Talfahrt Karlsruhe – Guntersblum

 

Eigentlich geht diese Tour immer ab Kehl und ist die Erste für die kommende Saison, doch in diesem Jahr war alles anders. Da der Feiertag zum „Tag der deutschen Einheit“ auf einen Mittwoch fiel, und somit nicht in die Planung eines verlängerten Wochenendes mit eingebunden werden konnte, entschieden wir uns für das letzte Septemberwochenende. Beim Kanuclub Maxau wurden wir schon erwartet und zu unserer großen Überraschung mit Kaffee und Kuchen begrüßt. Die Boote wurden abgeladen und das Gepäck in den Aufenthaltsraum gebracht. Schnell richteten wir unser Nachtlager und dann ging es erstmal zum Essen in die gleich nebenanliegende Gaststätte der Naturfreunde. Das war wie immer überreichlich. Unser Paddelhund Struppi hat gefehlt, er hätte an diesem Abend ordentlich was abbekommen.

Am nächsten Morgen dann recht kühle Temperaturen, aber die Sonne schien bereits verheißungsvoll. Die Boote waren rasch gepackt, diesen Sommer hatten wir darin ja reichlich Übung. Dann ab auf’s Wasser. Trotz des niedrigen Wasserstandes eine starke Strömung, die uns schnell voranbrachte. War gut so, denn wir hatten schon nach kurzer Zeit mit einem sehr starken Gegenwind zu kämpfen. Gegenüber vom Atomkraftwerk Philippsburg ruhten wir uns ein einer windstillen Kiesbucht aus in der Hoffnung, dass auch der Wind ein kleines Mittagsschläfchen einlegen würde.

Und wirklich, nach einer Stunde war der Wind gemäßigter und auch die vielen Wellen auf dem Rhein hatten sich gelegt. Dennoch waren wir froh, unser Ziel, das Bootshaus der Padlergilde Ludwigshafen nach 62 Stromkilometern kurz von 18 Uhr zu erreichen. Auch hier wieder ein freundlicher Empfang, Übergabe des Schlüssels für unser Nachquartier, eine (leider kalte) Dusche und dann ab zum Essen ins „Weiße Häusl“. Die neue Wirtin verwöhnte uns gleich mit einer heißen Brühe. Denn trotz der strahlenden Sonne waren die Temperaturen am Tag eher kühl.

Der erste Blick am nächsten Morgen auf den Rhein zeigte ein tolles Bild. Aus dem Wasser stieg der Nebel hoch und über dem Nebel schien die Sonne. Ein bisschen wärmer als gestern. Der Schiffsverkehr auf der Fahrt durch den Mannheimer Hafen erforderte unsere ganze Konzentration. So freuten wir uns auf die erste Pause auf dem Wasser, kurz nach der Rheinbrücke. Mittlerweile genossen wir auch die wärmenden Strahlen der Sonne. In Höhe der „Petersau“ schloss sich ein einsamer Wanderpaddler aus der Nähe von Ulm uns an. Er beendete seine Fahrt in Rhein-Dürkheim und wir machten Mittagsrast an der Marathon-Kontrollstelle. Danach wurde unsere „Hausstrecke“ rasch bewältigt. Der Ausstieg an der Fährrampe über die Steine war mit den beladenen Booten recht beschwerlich. Aber mit gegenseitiger Hilfe hat alles geklappt und so kamen wir müde, aber froh etwas geleistet zu haben bei unserem Bootshaus an. (mh)

 

Talfahrt nach Wellmich vom 1. bis 2.9. 2018 / Ralf Karrer

 

Es ist soweit. Die alljährliche Talfahrt auf dem Rhein von Guntersblum nach Geisenheim und weiter nach Wellmich gleich hinter der Loreley beginnt. 9:00 Uhr ist Start auf dem Wasser mit gewohnt leichter Verspätung. 17 Paddler in 4 Zweiern und neun Einern beginnen die Rheinfahrt bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur. Wind bläst uns mäßig bis kräftig entgegen und bleibt unser Begleiter an beiden Tagen. Wieder einmal haben wir sehr tiefen Wasserstand bei unserer Fahrt. Der Sommer 2018 bleibt als heiß und extrem trocken in Erinnerung. Weit bis über die Mitte der Flußbreite ist in Laubenheim eine Flachstelle, die auch wir umfahren müssen. Die Frachtschiffe fahren nur halbe Ladung. Ihre Fahrrinne ist eng geworden. Vorbei an Nierstein und Nackenheim , wo die Weinernte schon begonnen hat, geht’s auf die lange Strecke bis Mainz. In Mombach gastieren wir dieses Jahr bei Frank, bei der KSG. Hinter der Schiersteiner Brücke öffnet sich der Rhein breit und lang, fast schon wie ein langer See. Die schönen Blicke auf Villen und die Uferpromenaden sind immer wieder fesselnd. In Geisenheim, das gewohnte Bild: hilfreiche Hände befördern die Boote die Böschung hoch auf den Zeltplatz. Schon oft war dieser Platz Brot-trocken, doch dieses Mal ist er Knochen -trocken. Es zieht uns wieder in unser Stammlokal, bei gutem Service und ebenso gutem kurdischen Essen. Danach der beliebte Plausch vor den Zelten bei einem guten Glas Wein und dann ab in die Kojen. Am nächsten Tag Freiluft-Frühstück an langer Tafel, was bei lauer, frischer Luft ein Vergnügen ist. Um 10:30 Uhr wird die Weiterfahrt auf dem Rhein begonnen. Der Anweisung des Wanderwarts, immer rechts an den roten Bojen entlang zu fahren, wird gefolgt. So kann dem schwierigen Wasserstand etwas ausgewichen werden. Auch dieses Mal erfreuen uns die schönen Orte, Felsen und Burgen links und rechts entlang der Strecke. Immer wieder legen wir zusammen zum Schwätzen und Dahintreiben. Geselligkeit und Freude am gemeinsamen Sport machen diese Flußfahrt aus. An der Burg Pfalzgrafenstein wird Mittagspause gemacht, vor malerischer Kulisse. Das Aussteigen ist wegen des geringen Wasserstandes schwer. Der Sandstrand endet weit oberhalb der Wasserlinie. Danach beginnt die letzte Etappe, vorbei an Oberwesel , der Loreley und St. Goarshausen. Die Vorbeifahrt an der Loreley ist und bleibt der Höhepunkt der Fahrt. Oft begleitet von anspruchsvoller Strömung, doch bei niedrigem Wasser ist die Passage unkritisch. Schnell ist der sagenumwobene Fels umfahren und das Ziel Wellmich nur noch wenige Minuten entfernt. Wieder ist die Fahrt gelungen, bei angenehmen Wetter, bester Vorbereitung und Ausführung. Unser aller Dank geht an den Wanderwart Klaus Anderweit. / rk

 

 

 

                  Pfingsfahrt nach Bamberg

Paddeln ist Familiensport und auf die Familie wurde daher bei der Wahl unseres Standortes Rücksicht genommen.  Die UNESCO Weltkulturerbe-Stadt Bamberg bot für alle etwas. Der Bamberger Dom, die wunderschöne Altstadt mit den zahlreichen Brücken über den Main und natürlich die Gastronomie, mit dem bekannten „Bamberger Schlenkerla-Rauch-Bier“. Das alles konnte bequem über einen schönen Fußweg direkt am Main entlang von unserem Standquartier, dem Bamberger Faltbootclub, erreicht werden. Auch die Paddeltouren endeten jeweils am Steg des Faltbootclubs. Der Main, der oberhalb von Bamberg den Charakter eines Kleinflusses mit mehreren kleinen Sohlschwellen hat, bereitete besonders unserer Vereinsjugend viel Spaß, ebenso wie die Regnitz. Ein weiteres Highlight war jedoch die uns vom Platzwart des Faltbootclubs angebotene Stadtrundfahrt auf dem Main. Es war wunderschön, sich langsam durch die Altstadt treiben zu lassen und so die Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus zu bestaunen. Aber auch wir wurden bestaunt und sicherlich auch beneidet von den vielen Touristen die unterwegs waren. Durften wir doch eine alte, noch handbetriebene Schleuse nutzen, um uns das sonst mühsame Umtragen zu ersparen. Allerdings, durch die Entscheidung, noch eine „Schleife“  über den Main-Donau-Kanal zu fahren, mussten wir einen mühsamen Ausstieg und einen noch mühsameren Einstieg an der nächsten Staustufe überwinden.

Aber wir haben es wie immer, gemeinsam geschafft und waren alle der Meinung, unser Ausflug nach Bamberg am Main war toll. (MH)

 

 

50. Altrheinrallye des TSV Pfungstadt am 13.Mai 2018

 

 

„Wer macht mit und wer fährt welches Boot oder wer fährt mit wem? Einer-Faltboot, Zweierfaltboot, Kunststoff-Einer, Kunststoff-Zweier“.  So hieß es vor 50 Jahren, die Älteren unter uns werden sich jetzt erinnern und ich werde ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern: dann wurden die Boote auf die Autos geladen und die Fähre setzte uns über auf die Insel. Damals durfte man noch mit dem Auto rüber. Oder es wurde am Abend vorher rübergepaddelt und gezeltet.  Am Bootshaus der TUS Pfungstadt wurden die Boote eingesetzt und bis zur Startlinie vorgefahren, dann fiel für jede Kategorie der Startschuss und es wurde nach Zeit gefahren. Eine Altrhein-Umrundung – 25 Kilometer. Ein Glöckchen erklang, sobald man die Ziellinie überfahren hatte. Die Besten schafften das je nach Wasserstand und persönlicher Verfassung (die war in diesen Jahren immer hervorragend)  in zwei bis zweieinhalb Stunden. Und da waren wir auch schon immer mit bei den Ersten.

Heutzutage – nach 50 Jahren  -  hat sich die Teilnehmerschaft  verringert und die damaligen Jungen sind die Alten von heute. Und so lange kennt man sich schon und vertraut sich und deshalb ist die Start- und Ziellinie für die Guntersblumer   -  Stromkilometer 472,8 auf dem Rhein vor unserem Bootshaus und das schon seit mehreren Jahren.

Trotzdem ist noch ein bisschen Wettbewerb dabei: geehrt wurden die Teilnehmerstärksten Vereine  -  das waren natürlich wieder wir, die Guntersblumer mit 15 Teilnehmern, unterstützt von der Familie Möller aus Neckarsulm, die unter unserer Flagge gefahren sind, die Vereinsältesten und die Vereinsjüngsten,

und den Pokal bekam unser Jüngster, Hendrik mit 9 Jahren. Und unser Wandersportwart Klaus Anderweit überreichte ein Weinpräsent mit Guntersblumer Weinen zur 50. Altrheinrallye.

 

 

 























































































































































Wer macht mit und wer fährt welches Boot oder wer fährt mit wem? Einer-Faltboot, Zweierfaltboot, Kunststoff-Einer, Kunststoff-Zweier“.  So hieß es vor 50 Jahren, die Älteren unter uns werden sich jetzt erinnern und ich werde ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubern: dann wurden die Boote auf die Autos geladen und die Fähre setzte uns über auf die Insel. Damals durfte man noch mit dem Auto rüber. Oder es wurde am Abend vorher rübergepaddelt und gezeltet.  Am Bootshaus der TUS Pfungstadt wurden die Boote eingesetzt und bis zur Startlinie vorgefahren, dann fiel für jede Kategorie der Startschuss und es wurde nach Zeit gefahren. Eine Altrhein-Umrundung – 25 Kilometer. Ein Glöckchen erklang, sobald man die Ziellinie überfahren hatte. Die Besten schafften das je nach Wasserstand und persönlicher Verfassung (die war in diesen Jahren immer hervorragend)  in zwei bis zweieinhalb Stunden. Und da waren wir auch schon immer mit bei den Ersten.

Heutzutage – nach 50 Jahren  -  hat sich die Teilnehmerschaft  verringert und die damaligen Jungen sind die Alten von heute. Und so lange kennt man sich schon und vertraut sich und deshalb ist die Start- und Ziellinie für die Guntersblumer   -  Stromkilometer 472,8 auf dem Rhein vor unserem Bootshaus und das schon seit mehreren Jahren.

Trotzdem ist noch ein bisschen Wettbewerb dabei: geehrt wurden die Teilnehmerstärksten Vereine  -  das waren natürlich wieder wir, die Guntersblumer mit 15 Teilnehmern, unterstützt von der Familie Möller aus Neckarsulm, die unter unserer Flagge gefahren 

 

 

 

 

 

 

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